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...ist eine Fuji Finpix S 602 Zoom. Sicherlich gehört sie nicht mehr der neuesten Generation der Digicams an, aber sie macht sehr gute Bilder und ist recht einfach zu handhaben.

Trotz ihrer vielen Möglichkeiten ist sie noch relativ klein (121 x 81 x 97cm) und leicht ca. 600 g mit Batterien. In den Batterieschacht finden 4 Mignon-Batterien Platz. Die Batterien sind das "A" und "O" bei den Digitalkameras.

Wegen ihrer guten Haltbarkeit und der Möglichkeit sie in nur 15 Min. wieder auf zu laden benutze ich die VARTA 15 MINUTE CHARGE & GO 2000 mAh. Mit Hilfe des Autoladekabels, kann man sie auch mal eben wehrend der Fahrt aufladen - eine Klasse Sache wie ich finde.

Der Preis dieser Akkus liegt im Rahmen - dass heißt, sie sind nicht wesentlich teurer als andere guten Akkus.


  • Sensor 1/1,7-Zoll-SuperCCD/3,1 Mio. Pixel

  • Auflösung 2832 mal 2128 Pixel

  • Megapixel 3,1
     

  • Zoom 6fach/4,4fach

  • Brennweite 35 bis 210 mm (umgerechnet auf das Kleinbildformat)

  • Naheinstellbereich 50 cm, Makro: 1 cm
     

  • Filtergewinde optional (55 mm)

  • Autofokus ja, Hybrid-Autofokus, Vario-AF mit 49 Messfeldern

  • manuelle Fokussierung ja
     

  • Empfindlichkeit 160/200/400 (800/1600)

  • Lichtstärke f2,8 bis f3,1

  • Verschlusszeiten 3 bis 1/2000 Sekunde                                (kürzeste manuelle Verschlusszeit: 1/10000 Sek.)

  • Belichtungssteuerung Programmautomatik, Zeitautomatik,   Blendenautomatik, Motivprogramme, manuell

  • Belichtungsmessung mittenbetont, Mehrfeld, Spot

  • Belichtungskontrolle um ±2 EV in Schritten von 0,3 EV

  • Belichtungsparameter Schärfe
     

  • Histogramm nein/ja

  • Histogrammparameter Lichtwert

  • Weissabgleich automatisch, manuell, 6 Voreinstellungen
     

  • Serienbilder 5 Bilder pro Sekunde, 5 in Folge

  • Blitz eingebaut, extern; Rote-Augen-Reduktion; Langzeitsynchronisation

  • Sucher elektronisch mit 180000 Pixeln

  • Display 1,8-Zoll-TFT-LCD mit 110000 Pixeln

  • Speicher SmartMedia, CompactFlash Typ I und II (16 MB)

  • Speicherformat JPEG, TIFF, AVI

  • Moviemodus 640x480, 320x240/30/unbegrenzt/mit Ton
     

  • Schnittstellen USB 1.1, AV-out

  • Stromversorgung 4 AA-Batterien oder -Akkus
     

  • Gehäuse Kunststoff/Metall

  • Abmessungen 121/81,5/97 mm

  • Gewicht 602 Gramm (betriebsbereit)

  • Besonderheiten Hybrid-AF, Final-5-Serienaufnahme,           VGA-Video mit 30fps


...werden sich manche fragen? Nun, die Gründe sind sehr vielfältig. Da währe zuerst einmal die Geschwindigkeit zu nennen. Die Finepix ist eine der schnellsten Kameras die es in der Preisklasse gibt. Wer kennt nicht das nervige Warten, bis die Kamera das Bild gespeichert hat.

Die S 602 Zoom kennt diese Wartezeit nicht. Die gesamte Auslöse-verzögerung (Fokussierung plus Auslösen) dauert bei der S 602 Zoom nur knapp eine Sekunde - das macht echte Schnappschüsse möglich.

Sind die Lichtverhältnisse und/oder die Motivkontraste für den Autofokus günstig, kommt man nicht selten sogar auf Auslösezeiten von unter einer Sekunde.

Die S602 geht für eine Kamera ihrer Klasse also recht sparsam mit der Energie um; legt man sich leistungsstarke NiMH-Akkus (ab 1.600 mAh aufwärts) zu, oder besser noch die VARTA 15 MINUTE CHARGE & GO 2000 mAh, sind mit einer Akkuladung auch mal über 350 Aufnahmen möglich. Dabei hilft es, wenn man überwiegend auf den elektronischen Videosucher zurückgreift, denn dieser verursacht deutlich weniger Stromverbrauch als der hintere 1,8"-LCD-Farbbildschirm. Der elektronische Videosucher gehört zu den Besten, die es derzeit auf den Markt gibt. Mit seinen 0,44 Zoll sichtbarer Bilddiagonale und einer Auflösung von 180.000 Bildpunkten ist er genauso groß und hochauflösend wie der Sucher der Nikon Coolpix 5700, vergrößert jedoch etwas stärker als die Nikon.

Ebenfalls ein Grund warum die S 602 Zoom für mich die erste Wahl war... der "Dual-Slot". Die fertigen Bilder können wahlweise auf CompactFlash oder SmartMedia-Wechselspeicherkarte abgespeichert werden. Füllt man beide Slots mit je einer 256MB Karte, kann man ca. 210 Bilder abspeichern ohne die Karte zu tauschen.

 

Die meisten Kameras werden mit einer 32 oder 64MB Karte ausgeliefert. Da merkt man sehr schnell das man eine größere Karte braucht weil die einfach nicht genug Bilder speichert. Wer dann aber den Fehler macht und eine Karte kauft die größer 512 MB ist, wird schnell merken dass dies auch keine Glückliche Wahl war. Den Vorteil den man mit einer schnellen Kamera hat, macht die langsame Speicherkarte wieder zu Nichte. Also lieber ein paar 512 MB Karten besorgen, als eine 1 GB Karte.

Die Kamera ist nicht so kompliziert wie sie vielleicht auf den ersten Blick aussieht. Das Programmwahlrad an der Oberseite ermöglicht den schnellen Wechsel zu den gewünschten Programmen. Die Bildqualität im Automatik Modus läst kaum Wünsche offen. Sehr häufig verwende ich auch den Sport Modus, der besonders bei freilaufenden Tieren oder Kindern nützlich ist.

Da führen auch schnelle Bewegungen nicht unbedingt zu einen schlechten Bild. Erstaunlich ist, was die S 602 Zoom bei solchen Situationen noch einfängt und scharf auf die Karte speichert.

Wer Kinder hat und die Kamera nicht nur für gestellte Bilder verwendet, weiß wovon ich rede. Wem das allerdings nicht genug ist, der kann alle Einstellungen Manuell vornehmen, genau wie bei einer Spiegelreflex Kamera. Also alles in allem eine Kamera die für jeden etwas bietet, aber nicht nur für den Fotoprofi geeignet ist. Die Auto-matik Programme dieser Kamera machen es auch einem Leihen relativ leicht, gute Bilder mit der Finpix zu schießen.

Eine gute Kamera zeichnet sich nicht durch Megapixel aus, sondern durch ihr Objektiv. Der optische 6-fach-Zoom fängt bei 35 mm an und endet erst bei 210 mm. Besonders gut ist der Super-Makro-Modus, der Auf-nahmen ab einem Mindestabstand von nur einem Zentimeter erlaubt. Damit lassen sich besonders gut Nahaufnahmen von Pflanzen oder Insekten machen. Da wird fotografieren zu einem Erlebnis.

Bilder bei denen man z.B. die einzelnen Rückenhaare einer Biene erkennen kann, oder den Rüssel eines Schmetterlings mit dem er gerade Nektar aus einer Blühte saugt. Aufnahmen, die man sonst nur aus den guten Tierbüchern kennt, lassen sich mit der Finpix spielend selber machen - da kann man schon süchtig nach werden, also Vorsicht - Suchtgefahr!


Wer noch mehr Informationen über die Fujifilm Finepix S 602 Zoom haben und lesen möchte, der sollte unter "Digitalkamera.de" einfach mal nach schauen. Neben einem ausführlichen Testbericht und einigen Testbildern erfährt man dort so ziemlich alles was man über die Kamera wissen sollte.


Testbilder der S 602 Zoom könnt ihr euch auf der Seite "Digicam.de" ansehen. Das Besondere an dieser Seite ist, dass die Bilder von anderen Usern ins Netz gestellt wurden. Meiner Meinung nach, kommen die Bilder einem echten Praxistest wesentlich näher, als z.B. die Test der bekannten Zeitschriften. Hier übrigens ein Testbild von mir "Der Weißkopfseeatler".

 


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